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Der Ramadan der neunte Monat des Islamischen Mondkalenders und der Islamische Fastenmonat.
Das Fest des Fastenbrechens (Ramazan) am ende des Ramadans istZuckerfest und ist nach dem Opferfest der höchste Islamische Feiertag..
Der Fastenmonat Ramadan gilt im Islam als besonders heilige Zeit. Für die Muslime ist mit dem gemeinschaftlichen, 30 Tage währenden Fasten die besondere Hingabe an Allah und Disziplin und Gewissenhaftigkeit im Glauben verbunden. Neben dem täglichen Fasten ist diese Zeit durch zwei besondere Feste bestimmt: In der Nacht der Bestimmung (Lailat al-Qadr) wird an die Offenbarung der ersten Sure des Koran erinnert. Das Fest des Fastenbrechens (Id al-Fitr), gefeiert an den ersten drei Tagen des Folgemonats Schawwal, beendet die Fastenzeit.
Das Fasten im Fastenmonat Ramadan ist eine der im Koran verankerten religiösen Pflichten der Muslime. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Saun“ leitet sich aus dem Verb s-w-m in der Bedeutung von „stillstehen“, „ruhen“ und in übertragenem Sinne „sich enthalten“, „fasten“ ab. In den in Mekka entstandenen Koranversen kommt der Begriff nur einmal vor; hier wird Maria durch die Offenbarung befohlen, wie folgt zu sprechen:
Die Bedeutung des Fastens
Das Fasten im Islam hat mehrere Aspekte. Abgesehen von der formalen Erfüllung einer im Koran von Allah geoffenbarten Verpflichtung dient es dem Gläubigen dazu, sich in einer bestimmten Zeit auf Gott zu konzentrieren und sich seines Glaubens neu bewusst zu werden. In der Fastenzeit erhält die Hingabe des Gläubigen an Allah, die Befolgung seiner Gebote, das Vertrauen auf seine Rechtleitung eine Aktualisierung, die in den Allltag des kommenden Monate wirken soll. Darüber hinaus erhoffen die Muslime die Vergebung ihrer Sünden und erwarten, dass sie nach dem Tod der Hölle entgehen und Annehmlichkeiten im Paradies werden genießen können. Neben dieser unmittelbaren religiösen Bedeutung hat das Fasten im Monat Ramadan weitere gemeinschaftliche Aspekte. Wie bei allen religiösen Pflichten, die im Islam zu festgelegten Zeiten erfüllt werden, erfährt sich der Gläubige als Teil einer großen Gemeinschaft. Dies wird vor Ort zum Beispiel durch den Besuch der Moschee und die rituelle Wiederholung der täglichen Fastenzeit im Wechsel mit dem familiären abendlichen Beisammensein, wenn die erste Mahlzeit eingenommen wird, konkretisiert. Deshalb ist gerade für junge Menschen die erstmalige Teilnahme am Fasten im Monat Ramadan ein besonderes Erlebnis, da sie nun noch stärker in die Gemeinschaft der Muslime integriert werden. Aus diesem Anlass richten die Familien oft nach Abschluss des Fastenmonats ein Fest aus. Der gemeinschaftliche Aspekt wird dadurch unterstützt, dass der Monat Ramadan nicht nur als Zeit der Vergebung Allahs für die Sünden des Einzelnen angesehen wird, sondern auch als Zeit der Versöhnung zwischen den Menschen.
Unabhängig von diesen auf den Fastenmonat Ramadan bezogenen Bedeutungen spielt das Fasten in der spirituellen Praxis des Sufitums eine herausragende Rolle. Die immer wieder geübte Enthaltsamkeit unterstützt hier den Weg der Vereinigung des Gläubigen mit Gott.
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