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Zum 01.09.1961 trat die Vereinbarung zur Anwerdung von türkischen Arbeitnehmern/innen in die Bundesrepublik Deutschland in Kraft.
Damit war die Grundlage für die Zuwanderung einer großen Anzahl von Türken nach Deutschland geschaffen. Waren auf beiden seitens zunähst nur an einen vorübergehenden Aufenthalt gedacht, so zeigte sich bald insbesondere nach dem Anwerbestopp 1973 das die angeworbenen Menschen sich zunehmend entschlossen, längerfristig in Deutschland zu bleiben um Ihre Familienangehörigen nachkommen zu lassen. Mit dieser Entscheidung ging das Bestreben sich eigene Strukturen für das kulturelle und speziell für das religiöse Leben zu schaffen und Sie haben Deutschland als ihr zweites Heimatland und neues Lebensumfeld gewählt.
So wurden die ersten Vereine der Muslime in Deutschland gegründet und somit auch unsere Moschee in Dortmund – Mengede unter dem Dach Verband DITIB 1980 gegründet.
DITIB und die angeschlossenen Vereine üben ihre Tätigkeiten im Rahmen folgender Kriterien aus: Verfolgung von Zielen, die ausschließlich mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im Einklang stehen. Wir bekennen uns zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Überparteiliche Organisation und Verbot jeglicher parteipolitischer Aktivitäten in den Vereinsräumen; Aktivitäten unter Beachtung von Freundschaftlichkeit, Achtung, Nachsicht, Toleranz und Solidarität der Menschen untereinander und gegenüber anderen Glaubensangehörigen
Diese Eigenschaften entsprechen ebensfals den Grundsätzen des Islam. Sowie Ablehnung jeglicher Art von Gewalt und Aufruf zur Gewalt. Beachtung der Grundsätze der Gleichbehandlung unter den Mitgliedern, transparent gegenüber den Mitgliedern sowie nach außen.
Ausschließliche Verfolgung von gemeinnützigen religiösen, wohltätigen, kulturellen und sportlichen Zwecken. Zur Verwirklichung der satzungsgemäßen Ziele üben wir unsere Aktivitäten ehrenamtlich aus.
GEMEINNÜTZIGKEIT
DITIB und die angeschlossenen Vereine sind als gemeinnützige Organisationen anerkannt. Vereinsmittel dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.
ZWECK UND ZIELE
- Förderung und Übung der religiösen Dienste
- Förderung des interreligiösen Dialoges
- Förderung der Kultur
- Förderung des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen, Völkerverständigungen und Toleranz.
- Soziale Betreuung und Beratung der Gemeindemitglieder.
- Koordinierung und Betreuung religiöser, kultureller und sozialer Aktivitäten der Ortsgemeinden
- Koordinierung und Förderung der Integrationsarbeit in den Gemeinden
- Förderung des Erwerbs der deutschen Sprache durch Migranten/innen.
- Errichtung und Erhaltung der Gebetsstätten und Moscheen.
- Förderung von Sport und Jugendarbeit.
- Förderung von Seniorenarbeit.
- Förderung von Bildung und Studium
- Hilfsaktionen für Opfer von Naturkatastrophen
- Beratung und Hilfestellungen bei Wallfahrten
- Weiter- und Fortbildung der Vorstände in den Ortsvereinen
- Förderung und Angebote für Frauenarbeit und frauenspezifische Beratung
- Hilfestellung in Todesfällen (seelsorgerisch)
- Telefonseelsorge
- Erstellung von religiösen Gutachten
INTERRELIGIÖSER DIALOG
Die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. legt großen Wert auf die Werte, die für den Islam von großer Bedeutung sind und die auch als universelle Werte geschätzt werden. Sie sind Prinzipien wie Respekt vor Menschen mit anderen religiösen und weltanschaulichen Ansichten, Dialog und Toleranz. Auf der Grundlage dieser Werte ist der DITIB und ihren Moscheegemeinden vor Ort sehr wichtig, dass die Atmosphäre der Begegnung und des Dialogs zwischen den Anhängern der verschiedenen Religionen, vor allem der Christen in Deutschland, die Mehrheit der Bürger bilden, gepflegt wird:
- Konzipierung und Durchführung interkultureller und interreligiöser Projekte
- Veranstaltung von „Tag der Offenen Moschee"
- Gemeinsame Friedensgebete
- Interreligiöse Seminare und Vorträge
- Moscheeführungen
- Ausbildung von ehrenamtlichen Dialogbeauftragten in den Gemeinden
- Veranstaltung zum gemeinsamen Fastenbrechen (Iftar) im Fastenmonat Ramadan mit Gästen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften, Politik, Medien, Unternehmervereinigungen und Gesellschaft
- Brückenschlag zwischen Angehörigen verschiedener Religionen
- Förderung der interreligiösen Begegnung
- Beteiligung an interreligiösen Arbeitsgruppen und an Kirchentagen
- Publikationen über Aktivitäten im interreligiösen Dialog
- Publikationen zur sachgemäßen Darstellung des Islam
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