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DITIB - Türkisch Islamische Gemeinde zu Dortmund - Mengede e.V.

Was heißt Glauben an Allah?

Glauben an Allah bedeutet, dass man daran glaubt, dass Er existiert und einzig ist, dass Er von Ewigkeit her existent ist, d.h. Er hat keinen Anfang und kein Ende, dass Ihm nichts gleicht oder ähnelt und dass Er keinen Teilhaber hat, dass Er keinen Sohn und keine Tochter hat, dass seine Existenz von sich selbst herrührt und dass Er niemand anderen braucht, und dass Er nichts und niemandem ähnelt, was geschaffen wurde, also ähnelt Er nicht an was wir uns vorstellen und denken; dass Er alles sieht, alles hört, alles weiß, dass alles in seiner Macht steht, dass Er alles erschaffen hat. Kurzum, Glauben heißt, mit dem ganzen Herzen an Allah mit den oben aufgezählten Attributen zu glauben. Es ist für jeden Verstand habenden Erwachsenen eine Pflicht, dass er an Allah demgemäß glaubt.

Was bedeutet, Glauben an die Propheten?

Allah, der Erhabene, hat seine Religion den Menschen durch auserwählte Menschen veroffenbart, die wir Propheten nennen. Prophet heißt, ein Bote zwischen Allah und den Menschen zu sein.Die Prophetie wird von Allah an ausgesuchte Menschen anvertraut. Sie kann nicht von selbst erlangt werden. Der erste Prophet ist Adam und der letzte Prophet ist Muhammad. Zwischen diesen gab es viele Propheten, die ihren eigenen Völkern geschickt wurden und die die Sprache ihrer Völker sprachen. Deren Zahl weiß Allah allein. Einige von ihnen werden im Koran namentlich erwähnt.
Auch Propheten sind Menschen. Daher haben auch sie die menschlichen Eigenschaften wie essen, trinken, schlafen, ausruhen, heiraten, krank werden etc. Dies ist keine Makel. Was alle Propheten als Eigenschaft gemein haben sind „Sidq“ (Ehrenhaft), „Emanet“ (Vertrauenswürdig), „Fetanet“ (sehr weise und klug), „Tebliğ“ (Botschaft an die Menschen bringen) und „Ismet“ (Sündlos). Propheten haben Wunder erbracht, um ihre Prophetie den Menschen zu zeigen. Auch der letzte Prophet Muhammad hat viele Wunder gezeigt. Sein größtes und zeitlosestes Wunder ist der Koran.

Was heißt an das Jenseits glauben?

 Ausgenommen Allah ist kein Wesen urewig und ewig. Alles Sein wurde durch Allah geschaffen. Alles was geschaffen ist, hat auch ein Ende. Wenn das Ende der Erde gekommen ist, wird alles Geschaffene auf Allahs Geheiß sein Ende finden. Und Allah wird sie wiederauferstehen lassen. Die Menschen werden über all das gerichtet, was sie auf Erden gemacht haben. Jeder wird sein recht erhalten und jeder wird für das Gute im Leben belohnt und für die schlechten Taten gestraft. An all das zu glauben gehört zu den Glaubensgrundsätzen. An das Jenseits nicht zu glauben, hieße den Koran zu verleugnen, sodass so einer vom Glauben abfallen würde. Im Koran dazu:


„O ihr, die ihr glaubt! Glaubt an Allah und Seinem Gesandten und an das Buch, das Er auf Seinen Gesandten herabgesandt hat, und die Schrift, die Er zuvor herabkommen ließ. Wer nicht an Allah und Seine Engel und Seine Bücher und Seine Gesandten und an den Jüngsten Tag glaubt, der ist weit abgeirrt.“ (Sure „Die Frauen“ 4/13
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Was sind Engel ?

Im islamischen Sinne sind Engel vom heiligen Licht erschaffene Geschöpfe Gottes, die nicht essen, nicht trinken, ohne Geschlecht sind, nicht schlafen, nicht sündigen und auf Befehl Allahs verschiedene Aufgaben erfüllen.

Welche Aufgaben haben die Engel und welche Arten von Engel gibt es?  

Die Hauptaufgabe der Engel ist Allah zu dienen. Darüber hinaus haben Engel verschiedene Aufgaben. Die Engel verteilen sich nach deren Aufgaben in verschiedene Gruppen. Die Engel befinden sich auf der Erde, im Himmel und im neunten Himmel. Sie werden nach dem Ort in dem sie sich befinden benannt. Vier Engel werden als Erzengel bezeichnet: Gabriel, Michael, Israfil, Azrael. Weitere Engel sind: Munkar und Nakir (Engel, die nach dem Tod im Grab, die Fragen zum Glauben stellen), Kiraman Katibiin (Engel, die die Taten des Menschen aufzeichnen), Engel die, die neunten Himmel tragen. Hazin (Engel, die im Paradies und in der Hölle Wacheaufgaben haben), Zabani und Malik (Engel, die in der Hölle für die Bestrafung der Sündigen zuständig sind), Ridvan (Im Paradies beauftragte Engel), Mukarrabun und Illiyyun (Gott sehr nahestehende und hochangesehene Engel).

Das Fasten: Wem obliegt das Fasten?

Ein zurechnungsfähiger Muslim, der die Geschlechtsreife erlangt hat, ist angehalten, im Fastenmonat Ramadan zu fasten.

Das Fasten: Was sind die Obligationen des Fastens?

Zuallererst muss die Intention zum Fasten ausgesprochen, werden. Danach wird von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts gegessen und nichts getrunken. Auch Geschlechtsverkehr ist nicht erlaubt. Alle weiteren Dinge sind zu unterlassen, die dem Fasten schaden, wie Rauchen etc.

Das Fasten: Schadet es dem rituellen Wohl des Fastens, wenn man  versehentlich isst oder trinkt?

Wenn ein Mensch kurzzeitig vergisst, dass er im Zustand des Fastens ist, und isst oder trinkt, kann er weiterfasten. Den Fasten wäre damit nicht geschadet. Unser Prophet dazu: „Einer, der versehentlich isst und trinkt, soll weiterfasten, denn Allah hat ihn essen und trinken lassen.“ (Buchari, Sawm 26; Muslim, Siyam 17). Derjenige, der versehentlich isst und trinkt, soll sofort damit aufhören, wenn es ihm wieder einfällt, dass er fastet. Er muss seinen Mund leeren und danach, spülen.

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